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Ich über mich: Facts, Zahlen, Meinungen

 

 

Meine persönlichen Daten:

Franz Josef Schermer, geboren am 23. Februar 1947 in Karlsruhe, verheiratet 1986 bis 2000, glücklich geschieden, zwei Kinder: Axel (geboren 1986) und Tina (geboren 1990), die bei der Mutter leben und mir fehlen bis zum Wahnsinn.

 

Von Spätjahr 2000 bis 9. Oktober 2003 Lebensgemeinschaft mit Thea Eidmann (40) und deren Sohn Dominik (14) in Stuttgart. Das war nicht sehr einfach, aber spannend. Am 10. Oktober zweite Ehe mit Thea, die also jetzt Schermer heißt und ihr Sohn auch. Das ist ebenfalls sehr spannend und keinesfalls einfach.

 


 

Beruflicher Werdegang:

  • 1961 - 1964: Lehre zum Maschinenschlosser.
  • 1964 - 1970: Spezialist für Verpackungsmaschinen, Bundeswehr.
  • 1970 - 1971: Studium zum Maschinenbautechniker, Abschluß: „Staatlich geprüft“.
  • 1971 - 1972: Michelin-Reifenwerke Karlsruhe, Technisches Büro, verantwortlich für Technische Betriebseinrichtungen in der Gummiverarbeitung.
  • 1972 - 1978: Test- und Technikredakteur bei der Zeitschrift „Das MOTORRAD“ in Stuttgart (Motor-Presse Verlag).
  • 1978 - 1997: Gründer, Chefredakteur, Herausgeber, Verleger eigener Titel wie „Motorrad-Magazin MO“ (monatlich) und der Jahrestitel „Schermer’s MOTORRAD KATALOG“, „MOTORRAD TEST“, „Der ROLLER“, „ENDURO WELT“, „SPORT MOTORRAD Katalog“, etc. Alleingesellschafter und Geschäftsführer der MO-Verlag GmbH
  • 1997 - 1999: Verkauf aller Titelrechte an eine Gruppe der MO-Mitarbeiter zum 1.9.1997. Weitere zwei Jahre Mitarbeit in Verlag und Redaktion.
  • 1999 - 2000: Vom 1.10.99 bis 30.9.2000 als Consultant im Auftrag der BMW AG, München, bei BMW Motorrad Japan direkt in Japan (Makuhari, Vorort von Tokyo). Dort war ich unter anderem mitverantwortlich für Beratung, Händler- und Kundenkonzepte, Pressearbeit, Technik und Service, Modell- und Marktentwicklung, politische Konzepte, Sport, Events.

Zwischenruf: Das war das spannendeste Jahr meines Lebens: Fremde Kultur, Linksverkehr, kichernde Mädels, die nach Mottenkugeln rochen und überall lächelnde, freundliche Menschen. Und Motorräder, Motorräder, vier Motorradwerke – also alles, was gut ist! „Mitten drin statt nur dabei“ kann ich nur sagen. Die Höflichkeit der Japaner, ihre Zähigkeit und ihre Selbstaufgabe im Berufsleben haben mich stark beeindruckt. Aber: Japaner arbeiten nicht „mehr als wir Deutsche“, sie sind nur länger im Büro. Wer mehr Infos dazu will: besucht mein Japan-Tagebuch.

  • 2000 - 2002: Freier Journalist, Verleger, Marketing- und Technikberatung für verschiedene Zeitschriften, Verlage und Motorradmarken. Regelmäßige journalistische Veröffentlichungen u.a. in „ADAC Motorradwelt“, „Reise Motorrad“, „Motorradfahrer“, „MARKT“, „Motorrad-Magazin“ (Österreich). Internetportale „classic-motorrad“, „motorradnet“.
  • Juni –September 2002: Marketing- und Presse-Service auf der Rennstrecke MOTOPARK Oschersleben. Dort u.a. Presse- und PR-Betreuung der beiden WM-Läufe 24-Stunden-Rennen zur Endurance-WM und der Superbike-WM.
  • Januar 2003 bis heute (Spätjahr 2005): Buchautor „Motorrad-Reparaturanleitungen“ für den Schweizer Bucheli-Verlag. Freier Motorradjournalist. Veröffentlichungen u.a. in „Welt“, „Motorrad News“, „motorrad, reisen & sport“.

 

Sportlicher Werdegang:

  • 1966: Erste Straßenrennen 50 ccm Hockenheim, Nürburgring.
  • 1973 - 79: Rallyes, Zuverlässigkeitsfahrten und Straßenrennen in den Klassen 50, 250, 350, 500, 750, 1000 ccm national und international, Teilnehmer u.a. Endurance-EM, WM-Lauf Deutschland/Nürburgring 1978 in den Klassen 350 und 500 ccm. Ein schwerer Sturz im April 1979 auf der AVIS in Berlin brachte mehrere Brüche und Monate in Gips und das Ende einer internationalen Rennkarriere, bevor sie recht begonnen hatte.
  • 1989 - 97: Gründung und Leitung „MO-Rennteam“ in den Klassen Serie, Supersport, Superbike, 250, BoT, SoS, mit Fahrern wie Herbert Kaufmann, Jürgen Fuchs, Bernd Caspers, Thomas Körner, etc. MO-Teamfahrer gewannen zehn DM-Titel, einen EM-Titel und Jürgen Fuchs kam mit unserer Hilfe in die WM 250.
  • 1990 - 97: Fahrer in den Klassen 400 Viertakt, Superbike, BoT.
  • 2001 - 02: Fahrer bei Veteranen, Klasse R, mit einer Yamaha TZ 250, Bj. 1978 und Bakker-Yamaha TZ 350, Bj. 1973.

 

1997 habe ich mir ein ziemlich altes, ziemlich großes Haus gekauft (rund 1.200 qm Nutzfläche) und es renoviert. Meine ersten Mieter waren eine Internet-Werbeagentur, die mehr als 600 qm gemietet hatten. Nach ihrer Pleite im Frühjahr 2001 blieb ich auf rund 110.000 DM (nicht Euro) sitzen und habe danach an ein „Neurobiologisches Institut“ vermietet. Die bringen die Seelen und Körper von Menschen, denen ein Arzt nicht mehr helfen kann, wieder zusammen in Einklang (sagen sie jedenfalls). Der Betrieb floriert, die Miete kommt.

 

Im 1. OG habe ich 150 qm Wohnung, sparsam eingerichtet, aber heimelig mit großer Küche, alter Badewanne und offenem Kamin. Unten im Haus habe ich 300 qm Motorrad-Werkstatt für meine zweirädrigen Spielzeuge; nebenan sind Bar mit Billardtisch, Bücherei, Archiv, etc. Direkt daneben ist das Gästezimmer.

 

Garnichts zu Arbeiten kann ich mir noch nicht ganz leisten, aber zum Leben reicht es. Gesundheit ist das wichtigste Gut – und ich fühle ich durchaus gesund, wenn’s auch hier und dort ein bisschen zwickt. Aber solange der Sex funktioniert, ist das eine gute Basis für ein gesundes Zusammenleben mit einer jüngeren Frau.

 

Fahrradfahren gehört zu meinen täglichen Wünschen, wenn’s auch nur drei- bis viermal in der Woche klappt, weil ich oft den Arsch nicht hochkriege. Und Espresso trinken in der italienischen Bar gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Aktuell habe ich keinen Bedarf, Abends loszuziehen in die Bars der Stuttgarter Innenstadt, denn mein Weib geht gern früh zu Bett – ich auch. Dann träumen wir von Australien.

 

Tja, Jungs und Mädels in meinem Alter: Und wie geht es Euch? Sohn gezeugt, Haus gebaut, Auto mit Stern, Kinder aus dem Haus? Fehlt etwas? Midlife crisis schon hinter Euch? Ist das Weib noch da oder schon mit einem Künstler durchgebrannt, weil sie mit dem reden kann, er Zeit hat für sie? Ist der Chef ein Arsch oder seid Ihr selber welche?

 

Habt Ihr eine Erfindung gemacht? Ist die Rente gesichert? Wo zwickt es am meisten: In der Gegend der Pumpe, des Magens, des Darms? Ist das Hirn noch ok? Habt Ihr auch schon mal an Selbstmord gedacht, mit dem geleasten 320er Daimler unangeschnallt mit 220 km/h gegen den Brückenpfeiler auf der B 10 zu fahren? Wäre stilvoll, aber wer traut es sich schon?

 

Viel Spaß beim Weiterleben wüscht Euch der FJS!

 

 

 

Wer es noch ausführlicher wissen will, der schaue beim MO Sonderheft FJS vorbei. Darin hat die damalige MO Redaktion wirklich jedes Zipfelchen aus meinem Leben in einem Geburtstags-Sonderheft, zu meinem 50ten, zusammengefasst.