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Horrorszenario Gruppensex

Japan-Tagebuch Kapitel 09 - Ende November 1999

 

Nach diesem Besuchstermin hat mich der uns begleitende BMW-Dealer (ich nenne ihn im folgenden GASTGEBER-san) zu sich nach Hamamatsu gelotst, mir seinen Laden gezeigt und was er alles importiert bzw. macht. Er hat noch zwei weitere BMW Exklusivläden, einen davon mitten in Tokyo. Es ist schon sehr imposant, wirklich, wie die Japaner an Dinge herangehen, die uns auch vertraut sind, an die wir aber ganz anders herangehen: Motorräder reparieren, verkaufen, Kunden beraten, etc. Vor allem die SAUBERKEIT, Leute, die SAUBERKEIT!

 

Danach führte er mich in ein japanisches Hotel an einem großen See, knapp 10 km von seinem Laden. Im Hotel typisch japanische Zimmer, die mit Tatami-Matten ausgelegt sind, das sind Reisstrohmatten, die duften wirklich gut! Man zieht die Schuhe aus und geht strümpfig. Ich war noch nicht fertig mir herumschauen in diesem echt japanischen Zimmer ohne Bett (als Bett wird abends einfach die Matratze aus dem Schrank geholt und auf dem Boden "gemacht"), aber mit einem niedrigen Tisch und niedrigen Stühlen drum herum, also solchen ohne Beine. Ich also noch nicht fertig mir rumgucken, fängt plötzlich mein Gastgeber an, sich auszuziehen und seine Frau begann zu kichern.

 

Ich denke: "Gruppensex??!!??" Doch bei Unterhose und Unterhemd hörte es auf mit "Wäsche runter!" Gastgeber-san zeigte mir, wie man den YUKATA, das ist eine Art japanischer Bademantel (der heißt nicht "Kimono"!) , richtig anzieht und den Gürtel bindet, dann kam eine grüne Kutte darüber mit sackähnlichen Ärmeln, in die man seine Zigaretten, Zimmerschlüssel, Präservative, etc. hineintun kann. Seine Frau zog sich nicht weiter aus, was mir ganz recht war, und wir setzten uns auf den Boden des kleinen Nebenzimmers an einen winzigen Tisch, darauf standen Tee und süße Stückchen. Frau Gastgeber-san kicherte andauernd und ich wusste nicht, wie mir geschieht.

 

Plötzlich klopfte es an der Türe und zwei Mädels brachten reichlich japanisches Essen, das sie auf dem großen Tisch im großen Zimmer aufbauten. Wir nahmen Platz, Gastgeber-san erklärte, was da alles auf dem Tisch steht und wir haben angefangen zu essen. Und tranken reichlich Bier dazu, ASAHI SUPER DRY. Für mich gab's zusätzlich HOT SAKE, das ist heißer Reiswein. Trinkt man in kleinen Schlucken, man wird nicht krank davon, sondern ganz im Gegenteil: Man bleibt gesund!

 

Nach dem Essen ging es ins japanische Heißbad, Frauen und Männer getrennt. Als ich meine Unterhose auszog, kriegte Gastgeber-san Stielaugen und meinte, ich hätte aber einen GROSSEN, wollte ihn schon angrapschen (BITTE: Ich gebe nicht an, aber gegenüber den Schniepeln der Japaner ist meiner wohl "groß") und er guckte immer hin!

 

Nach dem Bad gingen wir alle drei zurück auf mein Zimmer, tranken noch ein paar Schlucke Bier und ich war immer auf Abwehr bedacht, dachte "da kommt doch noch 'was!". Doch Gastgeber-san und Frau zogen ihre Straßenklamotten an und ich begleitete sie runter zu ihren Autos. Er setzte sich trotz der paar Biere (seine Krawatte konnte er jedenfalls nicht mehr selbst binden...) ans Steuer seines japanischen Luxusautos und sie, immer noch kichernd, in ihr nagelneues Honda Cabrio. Um den Gruppensex bin ich rumgekommen.

 

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