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Was ich arbeite

Japan-Tagebuch Kapitel 14

 

Ich arbeite als Freelancer bei der Motorcycle Division von BMW. Es macht sehr, sehr viel Spaß, denn ich habe die vordringlichste Aufgabe, Ideen zu entwickeln, wie man das Image des BMW-Motorrads in Japan verbessern kann. Denn das allgemeine Image des Motorrads ist auf dem Stand wie bei uns in den 70er-Jahren.

 

Die rund 15 Motorrad-Kollegen sind BMW-Motorrad-Freaks. Dennoch kommen sie morgens ins Geschäft wie alle anderen Japaner auch, nämlich meist per Auto oder mit dem Zug und in Schlips und Kragen. Und wenn mal einer mit dem Motorrad ins Geschäft fährt, hat er in einer Umhängetasche seinen Anzug dabei… Ich hab's mal ein paar Tage versucht, mit Jackettle, Krawaettle oder gar im Anzügle am Schreibtisch zu sitzen, aber bald entnervt aufgegeben. Ich bin halt kein Krawatten-Typ, zum Nachdenken braucht's doch keinen Schlips?

 

 



Nix mit Schlips!


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