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Wie ich "MOTORRAD" lese

Japan-Tagebuch Kapitel 22 - Mitte November 1999

 

MOTORRAD von vorn bis hinten, weil ich abends beim Bier schön Zeit habe und MO es nicht auf die Reihe kriegt, mir ein Freiabo einzurichten. Schwoba, sagt der Badener. Also zurück zum MRD: es ist ziemlich übel, wie das Blatt inhaltlich heruntergewirtschaftet wurde. Der Niedergang vom MOTORRAD begann mit Schreiberling Luckner 1976/77. Einige Leute nehme ich in der Reihe der "Runterwirtschafter" aus, z.B. Karle Mauer, Achim N. und auch der Gottschick, den man neulich so hopplahopp abserviert hat, der musste in einem Minenfeld arbeiten, das sein Vorgänger Friedhelm Fiedler hinterlassen hat.

 

Jetzt ist für mich als Leser das Blatt soweit unten, dass man sich noch nicht einmal mehr wundert, dass laut Vorspann-Text die BMW R 1100 R plötzlich den V-Twins zugeschlagen wird. Aber wenn der größten Motorrad-Zeitschrift Europas zur Tokyo Motor Show nichts anderes einfällt, als zwei müde Seiten mit schlechtem, weil fehlerhaftem Journalismus zu füllen, dann gute Nacht "Motorrad-Gefühl"! Nach Pfeiffers erster (guter!) Ausgabe ist "Motorrad" jetzt wieder ins gewohnte Fahrwasser zurückgefahren, wo es schlingernd seinen Kurs sucht.

 

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